Axel Gronen, der Betreiber von wortfilter findet, dass sich möglichst viele “Abmahnanwälte” umbringen sollten.
Auf XING, teilt er jedenfalls das folgende mit:
“Ich finde, dass sich möglichst viele Abmahnanwälte den Freiherrn auch in seiner letzten “Aktion” zum Vorbild nehmen sollten.
Ohne Kriminelle wie den Freiherrn von Gravenreuth wäre die Welt ein besserer Ort.
Ich weine ihm keine Träne nach. Übrigens hatte er ja auch nie Mitleid mit seinen Opfern, von denen sich vermutlich einige ebenfalls umgebracht haben.
Mit besten Grüßen,
aXel Gronen”
Da wir als im Wettbewerbsrecht, Urheberrecht und Markenrecht tätige Anwälte vor gerichtlichen Verfahren für gewöhnlich Abmahnungen versenden, sind wir uns nicht ganz sicher, ob wir damit ebenfalls unter die von Herrn Gronen erschaffene Kategorie “Abmahnanwalt” fallen. Vorsichtshalber haben wir im morgendlichen Meeting aber schon einmal darüber diskutiert, wie wir am besten aus dem Leben scheiden könnten, um Herrn Gronens Aufruf zu folgen.
Pistole? Zu gefährlich: Am Ende zerkratzt ein Querschläger den Mahagoni-Zigarrenhumidor. Schlaftabletten, Gift? Auch nicht. Erbrochenes könnte die teuren Kanzlei-Perserteppiche ruinieren. Strick? Ungeeignet: Die hier vorhandenen ausschließlich hochpreisigen Seidenschals dürften gleich reißen.
Bliebe nur noch: Bei wortfilter zu Tode lesen. Das dürfte allerdings eine solch menschenverachtende Art zu Sterben sein, dass sie selbst ein Abmahnanwalt nicht verdient hat. (la)
Memory
Herrn Gronen darf man nicht zürnen.
Er leidet an Alzheimer Light und hat bereits vergessen, daß er 2004 selbst mit Anwälten zusammen Abmahnungen verschickt und dafür nach damals eigener Aussage einen Teil der Umsätze kassiert hat.
Vieles hat er im Netz löschen lassen, einiges ist aber bei google zum Thema noch zu finden.
Einfach ” Sellbest und Gronen” bei google eingeben und staunen.
Damals stand auf seiner Webseite noch:
Betriebswirt, Jurist, Informatiker, eBay Papst und er hat der Gemeinde erklärt, das alles seien keine geschützen Berufsbezeichnungen und schießlich wäre er jeweils einige Semester eingeschrieben gewesen.
http://www.auktionshaus.info/showthread.php?t=4942
Heute vermittelt er den Eindruck, er sei erneut aufgestiegen.
Vom Papst zum lieben Gott. Zum Entscheider über Leben und Tod und seine Herde folgt ihm weiter.
#1 Kommentar vom 27. Februar 2010 um 01:08
jan
Wer den werten Herrn Gronen schon mal live erlebt hat, kennt um seine Großmäuligkeit.
#2 Kommentar vom 27. Februar 2010 um 05:28
RA Neuber
Ich finde, dieser Beitrag des Herrn Gronen ist an Geschmacklosigkeit nicht überbieten. Aber er ist ja bekanntlich nicht der einzige, der den Tod des Anwalts feiert.
Dabei wird er mir keine einzige Person nennen können, die sich aufgrund einer durchaus berechtigten Abmahnung durch GvG umgebracht hat.
Das ist ist eine “urban legend”, die sich hartnäckig im Internet hält.
Ich hoffe sehr, dass solche Mitmenschen und ihre Blogs einfach mal nachdenken und recherchieren, bevor solcher Blödsinn verbreitet wird.
Aber wahrscheinlich wird das nicht geschehen und man wird beim nächsten Fehler wieder einmal die Keule der Justiz herausholen. Das ist die einzige Sprache, die verstanden wird.,
#3 Kommentar vom 27. Februar 2010 um 10:59
B.W.
Bischöfinnen fahren besoffen Auto, Päpste sitzen anscheinend besoffen vor dem PC…
#4 Kommentar vom 27. Februar 2010 um 20:10
Schmitz
Die Ehefrau von A.G. arbeitet doch als RAin in einer Kanzlei für gewerblichen Rechtsschutz. Dort werden naturgemäß auch sehr viele Abmahnungen versendet.
Fordert er nun seine eigene Frau zum Selbstmord auf? Ehen können ja scheitern, aber muss man seiner Frau dann gleich den Tod wünschen?
#5 Kommentar vom 28. Februar 2010 um 10:36
DR.NO
ohne euch würde seine frau wohl nur halb soviele “schutzpakete für onlinehändler” verkaufen. fakt ist: es gibt die masche des DR. M . mit der abmahnerei und es gibt die echten zu recht erteilten abmahnungen, bei denen auch die hintergründe aufrichtig dafür sind.
ich bin zwar nie ein freund einer abmahnung gewesen, aber es ist leider manchmal notwendig. leider immer dann wenn 5000-6000 artikel im monat als”private haushaltsauflösung” deklariert werden. und noch etwas sollte der gute axel nicht vergessen, seine seite wäre auch nur halb ausgelastet ohne das thema abmahnung.
er schrieb ja selber auf seiner seite das GVG ihm seine erste abmahnung verpasste. ein paar jahre später legte er los mit seiner abmahnerei. da wurde der paulus zum saulus und nun wünscht er denen die gleiches tun wie er den tod. da gibts auch bestimmt was von ratiopharm für oder im discounter für 1,99 € in einer PET halbtrocken mit 12% vol.
#6 Kommentar vom 02. März 2010 um 09:25
Arachne
Zitat: “Aber er ist ja bekanntlich nicht der einzige, der den Tod des Anwalts feiert.” Gefeiert wird nicht der Tod eines Anwalts, wenn überhaupt so etwas wie Freude aufkommt, dann wohl eher über das biologische Ende einer jahrzehntelangen Computer- und Internetplage.”
Zitat: “Dabei wird er mir keine einzige Person nennen können, die sich aufgrund einer durchaus berechtigten Abmahnung durch GvG umgebracht hat.” Behauptet doch keiner, dass sich jemand wegen GvG umgebracht hat, dafür waren schon allein die Summen zu klein, die da strauchdiebähnlich vom Tanja-Brief-Initiator ergaunert wurden.
Zitat: “und man wird beim nächsten Fehler wieder einmal die Keule der Justiz herausholen. Das ist die einzige Sprache, die verstanden wird.”
Ja klar. Und da wundern sich gewisse Leute, dass der Ruf des Anwalts in Mißkredit gebracht wird, wenn gewisse Damen und Herren dieses Berufsstandes mit Kanonen auf Spatzen schießen, wenn sie meinen, die Ehre Ihres Berufsstandes wäre gekränkt worden.
#7 Kommentar vom 03. März 2010 um 23:42
B.W.
Naja…
“biologisches Ende” ist natürlich auch unterste Schublade und läßt auch außer acht, dass GvG bereits mit rechtsstaatlichen Mitteln gestoppt wurde. 14 Monate Haft sind ja nun weiss gott kein Pappenstil… Der Selbstmord eines Menschen ist kein biologisches Ende einer wie auch immer gearteten “Plage” - es ist ersteinmal nur tragisch und sollte in jedem Fall betroffen machen.
Zitat: “Behauptet doch keiner, dass sich jemand wegen GvG umgebracht hat, dafür waren schon allein die Summen zu klein, die da strauchdiebähnlich vom Tanja-Brief-Initiator ergaunert wurden.”
Das hat Herr Gronen in seinem Beitrag behauptet. Das kann man nachlesen. Richtig ist aber, dass sich sicherlich keiner wegen den kleinen Summen umgebracht hat, die sich GvG “ergaunert” hat.
Es geht hier nicht um die Ehre eines Berufsstandes, sondern darum wie man mit einem ganz konkretem menschlichen Schicksal, welches in einem Selbstmord endete umgeht. Und da gibt es auch kein mit Kanonen auf Spatzen schießen. Die Spatzen sollen einfach mal innehalten und aufhören rumzuzwitschern…
#8 Kommentar vom 04. März 2010 um 17:59
DR.NO
axel scheint gemerkt zu haben das geistigen durchfall hatte. nach herber kritik wagte er keine äußerungen mehr in dem Thread. vielleicht wurde aber auch nur wegen der dümmlichen äußerungen daheim nix mehr gekocht von seiner anwaltsgemahlin
#9 Kommentar vom 07. März 2010 um 17:56
Peter H.
Also aus Umweltschutzgründen kann ich das hier vom Kritisierten vorgeschlagene Vorgehen nur verurteilen: Hat eigentlich schon mal jemand darüber nachgedacht, wieviel elementares Blei durch solch verantwortungsloses Handeln der betreffenden Individuen spätestens bei der Einäscherung freigesetzt und in die Atemluft abgegeben würde?!?!
Dann doch besser:
“Was sind 10.000 Abmahnanwälte auf dem Meeresgrund?”
#10 Kommentar vom 16. März 2010 um 13:50
Ju Dass
Hm, eine erwachsene Frau hat er wohl nicht bekommen, dass er so ein kleines Mädchen nehmen musste. Ist das nicht Verführung Minderjähriger?
#11 Kommentar vom 18. März 2010 um 12:01